
saftige, aromatische Falafel, wie man sie in der Levante findet – außen knusprig, innen weich und saftig:
Zutaten (für ca. 20 Stück):
- 250 g getrocknete Kichererbsen (über Nacht eingeweicht)
- 1 kleine Zwiebel (gehackt)
- 3–4 Knoblauchzehen
- 1 Bund frische Petersilie (glatt)
- ½ Bund frischer Koriander (optional, aber sehr aromatisch)
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- 1 TL Koriandersamen (gemahlen)
- 1 TL Backpulver
- ½ TL Natron
- 1 TL Salz (nach Geschmack mehr)
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- 1–2 EL Mehl (Kichererbsenmehl oder Weizenmehl, bei Bedarf)
- 1 Prise Cayennepfeffer oder Chiliflocken (nach Geschmack)
- Öl zum Frittieren (z. B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl)
Zubereitung:
Kichererbsen vorbereiten:
Die getrockneten Kichererbsen mindestens 12 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Sie werden sich deutlich vergrößern. Anschließend gut abspülen und abtropfen lassen. Nicht kochen!
Falafelmasse herstellen:
Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und ggf. Koriander in einem Mixer oder Fleischwolf zerkleinern. Es sollte eine feine, aber nicht musige Masse entstehen – etwas wie grober Couscous.
Gewürze, Salz, Pfeffer, Natron, Backpulver und ggf. etwas Mehl hinzugeben. Alles gut vermengen. Die Masse sollte formbar sein, aber nicht zu feucht. Falls zu feucht: etwas mehr Mehl untermengen.
Masse ruhen lassen:
Die Masse 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Das hilft der Bindung und macht die Falafel saftiger.
Formen und frittieren:
Aus der Masse kleine Bällchen oder Scheiben formen (mit einem Falafellöffel oder per Hand).
Öl auf ca. 170–180 °C erhitzen. Die Falafel goldbraun frittieren (ca. 3–4 Minuten), bis sie außen knusprig und innen durchgegart sind.
Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Tipp für besonders saftige Falafel:
Nicht zu fein pürieren. Eine etwas grobe Struktur hält besser und sorgt für mehr Saftigkeit.
Backpulver & Natron helfen, die Falafel locker und luftig zu machen.
Wer will, kann etwas geriebene Zucchini (ausgedrückt) oder gekochte grüne Erbsen zur Masse geben – das macht sie noch weicher.
Serviervorschlag:
- Mit Tahini-Sauce, Hummus oder Joghurt-Minz-Dip
- Im Fladenbrot mit Salat, Tomaten, Gurken und eingelegtem Gemüse
- Als Teil einer Mezze-Platte
Joghurt-Minz-Dip:
Zutaten:
- 250 g griechischer Joghurt (10 % Fett für Cremigkeit, alternativ 3,5 %)
- 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 1 kleine Knoblauchzehe (sehr fein gehackt oder gerieben)
- 1–2 EL frische Minze (fein gehackt, oder ½ TL getrocknet)
- 1 EL Olivenöl (optional, für mehr Tiefe)
- Salz & Pfeffer nach Geschmack
- Optional: 1 EL fein gehackte Petersilie oder Dill
Zubereitung:
Joghurt in eine Schüssel geben.
Wenn du es besonders cremig magst, kannst du ihn vorher kurz abtropfen lassen (z. B. in einem Kaffeefilter über einer Schüssel).
Knoblauch, Zitronensaft, gehackte Minze und optional Petersilie/Dill hinzufügen und alles gut verrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es frischer mag, kann einen kleinen Spritzer Zitronenabrieb dazugeben.
Optional mit Olivenöl beträufeln und mit Minzblättchen garnieren.
Bis zum Servieren kühl stellen, damit die Aromen sich verbinden.
Tipp:
Je länger der Dip zieht (30–60 Minuten im Kühlschrank), desto aromatischer wird er – aber frischer Knoblauch wird auch intensiver. Wer es milder mag, nimmt gerösteten Knoblauch oder nur eine halbe Zehe.
